Tourenfahrer

Seekajak

Ein großer Teil der aktiven Wanderfahrer der Kanuabteilung des TSV Klausdorf sind Anhänger des Seekajak-Sports. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie als Paddelrevier die Ost- und Nordsee sowie andere salzhaltige Gewässer bevorzugen.

Bei der Ausrüstung wird auf Vollständigkeit und guten Zustand besonderen Wert gelegt. So besteht die Ausrüstung neben den bei Wanderfahrern üblichen Ausrüstungsgegenständen wie Paddeljacke, Erste-Hilfe-Set, Sonnenhut usw. aus Schwimmweste, Signalmittel, Reservepaddel, eventuell Trockenanzug oder Neoprenanzug, Seekarte, ggf. Gezeitenkalender, Bootswagen, Schleppleine, …

Die verwendeten Seekajaks sind Paddelboote, die über besonders gute Eigenschaften bei Wind und Wellen verfügen. Sie sind der Form der Eskimokajaks nachempfunden. Das moderne Seekajak besteht jedoch nicht aus Robbenfellen und Walknochen sondern aus Kunststoff. Diese Boote entsprechen modernen Sicherheitsstandards. So sind sie mit zwei Abschottungen versehen, damit sie im Fall einer Kenterung nicht untergehen und die mitgeführten Gegenstände trocken bleiben. Außerdem sollen die Boote über eine fest eingebaute Lenzpumpe und einen Kompass (von Unkundigen oft belächelt) verfügen.

Das Paddel sollte mit einer schnell lösbaren Verbindung ans Boot festgebunden sein, denn die beste Wiedereinstiegstechnik nützt nicht viel, wenn man auf offener See im Boot sitzt und kein Paddel mehr hat. Es hat sich gezeigt, dass eine Rundumleine unverzichtbar ist, wenn man erst mal im Wasser neben dem Boot schwimmt.

Die Klausdorfer Seekajakgruppe trifft sich zwischen Anfang März und Ende Oktober regelmäßig einmal in der Woche, um gemeinsam auf der Kieler Förde zu paddeln. Wochenendtouren auf Ost- und Nordsee, der Schlei sowie auf anderen Großgewässern runden das Programm ab. Im Winter werden zwei Mal pro Monat im Lehrschwimmbecken der Klausdorfer Schule die “Eskimorolle” und Rettungstechniken geübt.

Weitere Infos: Thomas Kolb

Schreibe Thomas eine Nachricht.

Jugendgruppe

Sowohl unsere Jugendgruppe, als auch die Internetseite unserer Jugendgruppe entsteht zur Zeit neu.

Unsere Jugendwartin Inga wird in diesem Jahr einige Veranstaltungen für Jugendliche anbieten. Der Plan steht aber zur Zeit noch nicht fest.

Schreibt bei Fragen eine Nachricht an Inga.

Bist Du ein Jugendlicher, der bereits paddeln kann, so kannst Du dienstags ab 17:00 Uhr gemeinsam mit Allessandro auf Tour gehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Schreibe bei Fragen eine Nachricht an Alessandro.

Bist Du ein Jugendlicher Anfänger und älter als 14 Jahre, so bist Du in der Anfängerfruppe “Paddeln für Einsteiger” willkommen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Nachdem Du hier die Grundkenntnisse des Kajaksports gelernt hast, kannst Du dienstags bei den Jugendlichen mitpaddeln.

Schreibe bei Interesse eine Nachricht an Thomas.

Bist Du ein am Paddeln interessiertes Kind im Alter zwischen 10 Jahren und 14 Jahren, so kannst Du bei unserer Anfängergruppe für Kinder mitmachen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Schreibe hierzu eine Nachricht an Inga.

So war die Kinder-Tagestour von Preetz nach Raisdorf

2013 begannen wir mit 12 Kindern im Alter zwischen 8 und 12 Jahren Paddeltechniken und Ausdauer zu üben. Zu den 7 Kindern, die im Jahr 2014 weitermachten, kamen 3 neue Kinder, darunter ein Mädchen, hinzu. Wir hatten auch in diesem Jahr wieder mehrere Helfer (Ulrike, Alessandro, Hinnerk, Gerhild), so daß wir bei Bedarf die Gruppe teilen konnten und jedem Kind die Möglichkeit geben Geschwindigkeit und Strecke nach der Tageskondition zu wählen.

Bild fehlt

Bild fehlt

Am Ende der Saison gab es nun für diejenigen, die zügig nach Wellingdorf paddeln konnten und auch wollten zur Belohnung eine Tagesfahrt von Preetz nach Raisdorf.
Zwei Väter fuhren die Boote und die Paddelgruppe bestehend aus sieben Kindern und vier Betreuern ( Hinnerk, Alessandro, Gerda, Gerd) nach Preetz zum PTSV. Der Anhänger wurde anschließend von ihnen an der Umtragestelle Raisdorf abgestellt.

Um 10:30 Uhr saßen alle in den Booten. Bei angenehmen Wetter ging es über den Kirchsee. Das ist immer eine gute Strecke zum Einpaddeln und für erste Gespräche von Boot zu Boot. Dann folgte der Abschnitt, wo sich die Schwentine durch Preetz schlängelt. Eng, hin und wieder mit 90 Grad Kurven, überhängenden Büschen und Baumästen und manchmal Gerümpel im Wasser. Der Wasserstand war niedrig, aber die Strecke fahrbar. Wie es an solchen Flußabschnitten üblich ist, fuhren alle sehr diszipliniert mit zwei Bootslängen Abstand. Dann zeigte das Klärwerk auf der linken Flußseite und die Holzbrücke das Ende der Stadtschwentine an und es ging auf ein offeneres Stück durch Wiesen und Weiden Richtung „Pferdekoppel“.

Die „Pferdekoppel“ ist ein Privatgrundstück auf dem zeitweise Kanuten zum Rasten geduldet werden. Aber es gibt auch Zeiten an denen die Wasserseite abgesperrt ist und das Gelände von Pferden genutzt wird. Dann muß man halt weiter fahren. Aber heute war nichts abgesperrt und es waren auch keine anderen Kanufahrer da. Nachdem die ersten Pausenbrote aufgegessen waren, war Zeit zum Spielen und Übungen im
Wurfsackwerfen. Gar nicht so einfach! Dann ging es weiter nach einem Blick in die Runde, ob nichts liegengeblieben war. Schön mit Einschlingen in die Strömung.
Hinter Gut Rastorf unter der niedrigen Fußgängerbrücke hindurch kam die schöne Strecke durch Buchenwald. Auch hier wurde wieder mit Abstand gefahren, wegen der Baum-hindernisse. Dann kam in einer großen Linkskurve der nächste Rastplatz mit dem schönen Namen „Totengrund“. Wieder war Proviantdose und Wasserflasche gefragt. Und der Wurfsack kam noch einmal zum Einsatz. Aber auf eine echte Übung im Fluß wurde dann in Anbetracht der kühlen Witterung doch verzichtet.

Bild fehlt

Dann ging es weiter zum Rosensee, der wenige hundert Meter hinter unserem Rastplatz beginnt. Er wird durch den Stau der Wasserkraftwerke in Raisdorf gebildet. Zum Glück hatte sich die dicke Entenflottschicht der letzten Woche zum großen Teil aufgelöst. Nur ein kurzes Stück vor der Aussatzstelle in Raisdorf sorgte für eine leichte Grünfärbung der Boote. Die wurde aber zu Hause am Bootshaus mit dem Wasserschlauch entfernt.

An der Aussatzstelle steht auch der Bootsanhänger. Erst einmal Gewusel; Boote den Abhang hoch zum Anhänger, Boote leer räumen und schließlich auf dem Anhänger festzurren. Dann geht es geschlossen zur Pommesbude am Tierpark. Gerda gibt einen aus. Eis oder Pommes? Die meisten entscheiden sich für Pommes. Danach wird der Spielplatz mit Beschlag belegt. Die große Netzschaukel ist der Favorit.

Um viertel vor Vier geht es dann in die startbereiten Autos und zum Kanugelände. Leider ist das Gelände an kanufremde Leute vermietet und gerammelt voll, so dass kaum Platz ist, die Boote zu reinigen. Das drückt die Stimmung etwas. Aber die Kinder sind beim Putzen voll dabei, so dass das Reinigen und Einlagern der Boote fasst wie am Fliesband abläuft.
Dann finden wir auch noch ein Eckchen um den Tag mit Saft und Muffins ausklingen zu lassen, bis die Eltern nach und nach ihre stolzen Kinder abholen. Danke an die Helfer! Es war eine fröhliche Gesellschaft und der eine oder andere hat etwas dazu gelernt.

Gerda & Gerd
P.S. Am 23.09.14 war Schatzkistensuche (voll mit Naschies) im Wald am Flüggendorfer Bach. Nachdem die Kiste endlich gefunden und restlos geplündert war, ging es mit gekonntem Einschlingen in die Strömung zurück zum Bootshaus. Damit ist die Saison auf dem Wasser zu Ende aber im Lehrschwimmbecken der Klausdorfer Schule geht es auch im Winter weiter.

Tagestour 2016

2016 wollten wir einmal ein neues Gewässer für die Kindertour ausprobieren. Die Wahl fiel auf eine Rundtour auf dem Kellersee. Eine Vorfahrt bestätigte unsere Wahl. Eine ausreichend offene Wasserfläche für moderate Wellen bei entsprechendem Wind. Eine gute Einsatzstelle fand sich auch.

Also ging es am Samstag den 28.05.2016 los. Treffen um 09:00 Uhr am Bootshaus. Es hatten sich Bo, Tim, Linus und Clemens zum Mitfahren gemeldet. Alles „Old Salts“. Außerdem kam noch Clemens Vater, Alexander, mit. Er fuhr die Jungen, während G & G den Anhänger mit den sieben Booten und der Ausrüstung transportierten. Alles Aufladen war in einer halben

Stunde erledigt. Und auf ging es. Die Fahrt um Plön herum über die Dörfer dauerte etwa eine dreiviertel Stunde. Dann waren wir an unserer Einsatzstelle in Malente am Dampferanleger Janusallee. Ideal: Großer Parkplatz, WC, Kinderspielplatz und Steg zum Einsetzen. Das Wetter war auch nett zu uns. Ostwind so um 3Bft, Sonne und angenehme Temperatur. Also ging es los, in geruhsamen Tempo linksherum um den See. Die Buchten wurden nicht zu weit ausgefahren. Es ging vorbei am Malenter Segelverein, wo am Ende der Bucht die versteckte Einfahrt der Schwentine nach Gremsmühlen ist. Dann am Pausenplatz Rothengrund vorbei, etwas in die Bucht zum Fissauer Fährhaus. Am Fährhaus mündet die Schwentine von Eutin kommend in den Kellersee.

Am Schilf bestandenen Ufer ging es zu unserem Pausenplatz „Hamburger Strand“. Sandstrand, ein Grasstreifen, Bänke, eine Schutzhütte und ganz wenige Wanderer. So etwa 45 Minuten mit Sonne, Pausenbrot, Saft, keine Cola; als Abschluß gingen die verschiedenen Naschies herum. Richtung Nordosten ging es vorbei am Uklei Fährhaus zur Einsatzstelle am Nordende des Ortes Sielbeck. Diese Stelle ist für eine größere Gruppe nicht zu empfehlen. Wenig Parkraum, enger Sandstreifen, keine Sanitäranlage. Für uns ging es nun auf Westkurs zurück nach Malente. Der Wind kam nun von achtern. Also Skeg aus-fahren und sich von Wind und kleinen Wellen schieben lassen. Am Westufer vorbei an einer Fischzuchtanlage, an der Jugendherberge vorbei zum Anleger Janusallee. Ja aber wo war er denn? Rechts vom Hochhaus? Links vom Hochhaus? Nein soweit in der Bucht doch nicht! Aber die Jungen fanden es dann doch heraus: Rechts vom Hochhaus und hinten in der Bucht.

Damit war eine schöne, ruhige Kajakfahrt auf dem See, den wir fast für uns hatten, zu Ende. Und die Jungen haben sich als alte Hasen bewährt. Aufladen, Rückfahrt und Einräumen am Bootshaus verliefen ohne Probleme.

Gerda Böttcher

Schwentinewanderfahrt

Die Kanuabteilung des TSV-Klausdorf richtet jedes Jahr am letzten, ganz im August liegendem Wochenende die Schwentinewanderfahrt aus.

Diese Breitensportveranstaltung dient in erster Linie dem Kennenlernen unserer heimischen Gewässer, der Holsteinischen Seenplatte sowie der angrenzenden Kieler Förde mit ihren Sehenswürdigkeiten. Die Schwentinewanderfahrt ist keine Wettkampfveranstaltung. Sport, Spaß und Geselligkeit stehen im Vordergrund.

Der Wanderkanute kann das Ziel Klausdorf in drei wählbaren Etappen erreichen. Die Strecken ab Eutin Ruderclub Germania (45 km, Gold), ab Plön WPF Bootshaus Ölmühle (30 km, Silber) und ab Preetz PTSV Bootshaus (14 km, Bronze) können nach eigenem Ermessen erpaddelt werden. Wegbeschreibung siehe Kanu Wanderbuch für Nordwestdeutschland. Diese Tagestour findet am Samstag statt!

Die Abfahrt erfolgt in Eutin 08:00 – 09:00 Uhr, Plön 09:00 – 11:00 Uhr und Preetz 10:00 – 12:00 Uhr. Ein Bootswagen für die Durchwanderung des Raisdorfer Schwentine-Tierparks (1,5 km) ist unbedingt erforderlich.

 

Weitere Infos:
Thomas Kolb
Sende Thomas eine Nachricht.
Tel. 0174 / 9136899

Ausschreibung

Die Kanuabteilung des TSV Klausdorf veranstaltet am Samstag den 29. August 2020 die 48. Schwentinewanderfahrt.

Diese Breitensportveranstaltung dient in erster Linie dem Kennenlernen unserer heimischen Gewässer, der Holsteinischen Seenplatte sowie der angrenzenden Kieler Förde mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Der Wanderkanute kann – wie in jedem Jahr – sein Ziel Klausdorf in drei wählbaren Etappen erreichen. Die Strecken ab Eutin Ruderclub Germania (45 km), ab Plön WPF Bootshaus Ölmühle (30 km) und ab Preetz PTSV Bootshaus (14 km) können nach eigenem Ermessen erpaddelt werden. Wegbeschreibung siehe Kanu Wanderbuch für Nordwestdeutschland oder Infotafel in Klausdorf.

Start: in Eutin 08.00 – 09.00 Uhr, Plön 09.00 – 11.00 Uhr, Preetz 10.00 – 12.00 Uhr.

Ein Bootswagen für die Durchwanderung des Raisdorfer Schwentine-Tierparks (1,5 km) ist unbedingt erforderlich. Die genaue Wegbeschreibung ist der Infotafel vor Ort zu entnehmen.

Teilnahmekarten werden am Freitag, 28.08.2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Bootshaus oder am 29.08.2020 am Start ausgehändigt und abgestempelt. Bei Ankunft in Klausdorf werden die Karten erneut abgestempelt. Jeder Teilnehmer erhält am Ziel einen Bootsaufkleber.

Fahrzeugrückholdienst: Zum Zurückholen der Fahrzeuge aus Preetz, Plön und Eutin steht wieder ein Reisebus in Klausdorf am Dorfplatz bereit. Dieser kostenlose Service sollte von den Autofahrern auch angenommen werden. Bitte gleich nach Ankunft im Ziel anmelden!
Abfahrt: Dorfplatz 16:00 Uhr und 18:30 Uhr

Anmeldung: Nur durch Überweisung der Teilnahmegebühr von 6,- € / Person DKV Mitglieder (8,- € Nichtmitglieder) auf das Konto IBAN DE 1521 0501 7000 0700 2223 , Fördesparkasse, Stichwort “SWF” unter der Angabe der Anzahl der Teilnehmer von Eutin / Plön / Preetz.

Meldeschluß: Bei Überweisung bis Do., den 27.08.2020, ohne Nachmeldegebühr. Danach sind Nachmeldungen noch möglich, jedoch wird ein Zuschlag von 3,- € erhoben. Keine Erstattung der Teilnahmegebühr bei Nichtteilnahme.

Zeltmöglichkeiten: Die Zeltmöglichkeiten sind am Bootshaus Klausdorf, Wiesenhörn 5, 24222 Schwentinental, ausreichend vorhanden. Da nur 5 Stellplätze für Wohnwagen zur Verfügung stehen, bitte Wohnwagen telefonisch vorher anmelden! Die Zeltplatzgebühren pro Nacht betragen 4,00 € für Erwachsene, 3,00 € für Jugendliche (7 – 17 Jahre). Kinder bis 6 Jahre sind frei. Diese Bringschuld ist bei der Ankunft im Startbüro zu entrichten. Die Anreise ist bereits ab Donnerstag den 27.08.2020 möglich.

Natur und Vogelschutz: Jeder Wasserwanderer ist aufgefordert, den Empfindlichkeiten unserer naturbelassenen Gewässer durch eigenes vorbildliches Verhalten stets Rechnung zu tragen!

Rahmenprogramm:

  • Samstag, 29.08.2020, ab 20:00 Uhr: “Bootshausfest” mit Tanz und traditioneller Preisverleihung. Platzruhe ab 23:30 Uhr (… und nicht früher!).
  • Sonntag, 30.08.2020, 9:45 Uhr „Hafentour“. Fahrt auf den Kieler Hafen. Fahrstrecke maximal 16 km. Rückkehr ca. 14:00 Uhr.

Es gelten die allgemeinen Sicherheitsvorschriften für Küstenfahrten! Schwimmwesten sind anzulegen! Die Teilnahme ist nur in abgeschotteten Booten möglich! Das gilt auch für die, die “seit 30 Jahren ohne Schwimmweste und Abschottungen paddeln und bei denen es hisher immer gutgegangen ist”.

Haftung: Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Personen / Sachschäden der Teilnehmer vor, während und nach der Veranstaltung.

Bei widrigen Wetterbedingungen ist jeder Teilnehmer aufgefordert das Ufer anzulaufen oder ggf. die Fahrt ganz abzubrechen!!

TSV Klausdorf – Kanuabteilung –

Thomas Kolb Thomas.F.Kolb@t-online.de Tel. 0174 / 9136899

Bericht 44. Schwentinewanderfahrt 2016

Vom 26. – 28. August 2016 fand wieder die Schwentinewanderfahrt statt. Wie üblich immer am letzten Augustwochenende. Diesmal bei schönstem Sommerwetter mit Temperaturen über 25°C und sehr viel Sonne. Am Samstag sind die Teilnehmer nach Lust und Laune in Eutin, Plön oder Preetz zur 45, 30 oder 14 km-Etappe gestartet. Am Sonntag gab es dann noch eine Fahrt auf die Kieler Förde. Ein nettes Rahmenprogramm mit Grill, Tanz und reichlich leckerem Kuchen rundeten dieses gelungene Wochenende ab.

Teilnehmerspiegel
Aufklebermotive aller Schwentinewanderfahrten

Hier findet Ihr alle Aufklebermotive der Schwentine-Kanu-Rallye und der Schwentinewanderfahrt.

Schulungen

Techniktraining für Wanderfahrer 2015

Auf dem Weg zur Perfektion?

Oder Theorie und Praxis im Paddelalltag! Ziehschläge, Wriggen, Bogenschlag, Steuerschlag, Stützen, Kanten und Wenden, Kehrwasser, Heckruder, Bugruder, traversieren – am 6. Juni fand sich eine großer Gruppe Padlerinnen und Padler, um diese Vokabeln mit Leben zu füllen. Auf der Schwentine unter der Anleitung von Gerda, unterstützt von Gerd probierten wir alles aus – und gewannen wieder ein Stück mehr Sicherheit – die einen – und Souveränität – die anderen – im Umgang mit den Booten. Und Spaß gemacht hat es auch noch!

Sabine D.

Weitere Infos: Gerda Böttcher Schreibe Gerda eine Nachricht.

———————- Das nächste Techniktraining findet in 2016 statt.

Canadierschulung 2015

Auch auf dem Weg zur Perfektion?

m Samstag den 20.06.2015 fand nun schon zum zweiten Mal die Canadierschulung statt.

Bei angenehmen Wohlfühltemperaturen wurden in rund drei Stunden die Grundlagen und Begriffe des Canadier steuerns und trimmen in Theorie und Praxis von Gerda und Gerd Böttcher (G&G) vermittelt bzw. vertieft. Neben bereits erfahrenen Paddlern nahmen auch unerfahrene Paddler teil und somit sorgten die acht Teilnehmer für eine bunte Mischung an Erfahrung und Fertigkeiten.

Nach einer theoretischen Einweisung auf die Boote und Erklärung der gängigen Begrifflichkeiten, zeigten G&G, auf was es beim Canadierpaddeln ankommt, wie z.B.

  • ein- und aussteigen,
  • Sitzpositionen,
  • J-Schlag,
  • Ziehschlag,
  • Bogenschlag,
  • Paddeltechnik,
  • auf der Stelle drehen und
  • Geradeauspaddeln.

Nach der Fülle an Informationen war es dann an der Zeit, Gehörtes und Gezeigtes in die Praxis umzusetzen. Geübt wurde jeweils in Zweierteams. Wo Bedarf bestand, sprangen G&G mit ins Boot und leiteten die Akteure an, Fehler abzustellen bzw. falsche Handgriffe sich erst gar nicht anzugewöhnen. Zum Abschluss gab es dann noch eine finale Runde um die Insel, bei der man noch einmal alles erlernte zeigen und umsetzen konnte!

Den Abschluss der Canadierschulung bildete eine Filmvorführung  über die Grundlagen- und schläge des paddelns mit Canadier, in Szene gesetzt von Bill Mason, seines Zeichens Canadier-Legende. Den Filmbeitrag nebst zugehöriger Vorführtechnik ermöglichte Thomas Garske.

Die drei Stunden waren gepackt mit Interessantem und Nützlichen für alle angehenden und geübten Canadierpaddler und so machten unterm Strich  alle einen zufriedenen Eindruck.

 

Danke an Gerda und Gerd

Thomas G.

Weitere Infos: Gerda Böttcher
Schreibe Gerda eine Nachricht.

Tourenberichte

Plön → Klausdorf in zwei Tagen. Wunderbar!

Herrliches Spätsommerwetter: Strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht, 24 Grad Celsius (9:00 Uhr) , Windstärke 2! Beste Voraussetzungen für ein Paddelwochenende von Plön bis Klausdorf, mit Übernachtung in Preetz!

Pünktlich um 9:00 Uhr treffen sich die Teilnehmer (16 Personen, davon 4 Einsteiger) am Bootshaus in Klausdorf, um die Boote aufzuladen. Nach einem Zwischenstopp am Platz der Gemeinschaft der Wasserwanderer, auf dem das Übernachtungsgepäck deponiert wird, erreichen wir mit den Autos gegen 11:00 Uhr Plön. Aufgrund der Schönwetterlage sind alle mit dem Vorschlag von Gerda und Kolbsche, unseren Fahrtenleitern, einverstanden, die Fahrt beim Fischer an der Ölmühle zu beginnen, anstatt wie üblich am Kleinen Plöner See einzusteigen.

Klares Wasser mit Blick auf Flora und Fauna erwartet uns im kleinen Stichkanal, bevor wir den Großen Plöner See erreichen, der heute leichten Wellengang zeigt. Auch im September ist Sonnenschutz noch angesagt, denn bei mittlerweile 29 Grad sind wir der Sonne auf dem großen See vollkommen ausgeliefert. Die Fahrt wird durch die Umrundung der Prinzeninsel um wenige Kilometer erweitert, da der normalerweise genutzte Stichkanal zu wenig Wasser führt und ein Treideln nicht gewünscht ist.

Am Campingplatz `Spitzenort´ in Plön verlassen wir unsere Boote kurzfristig, um in den kleinen Plöner See überzusetzen. Auf Höhe Wittmoldt soll die erste Rast eingelegt werden. Ein Teil der Gruppe nutzt die Gelegenheit für ein kleines Picknick oder eine Baderunde, während die anderen sich für die Rast beim Fischer Bock in Wahlstorf entscheiden und auf der Schwentine – die hier “Lange Breite” genannt wird – weiterfahren. Gestärkt durch Fischbrötchen, Käffchen und kalte Getränke setzt die nun wieder vereinte Gruppe ihre Wasserwanderung auf der wunderbar klaren Schwentine fort, vorbei an Gut Wahlstorf bis zum Lanker See. Die Erinnerung vom vergangenen Jahr an die stürmische Überquerung des Lanker Sees, bei der alle Kraftreserven verbraucht wurden, wird bei einigen Teilnehmern wieder geweckt. Doch in diesem Jahr gibt es die Belohnung in Form einer entspannten, sonnigen Überfahrt.

Nach Ankunft auf dem Übernachtungsplatz für Wasserwanderer in Preetz und zügigem Zeltaufbau genießen die Ersten gegen 17:00 Uhr ein erfrischendes Bier, während eine kleine Gruppe zur Badestelle aufbricht, um sich abzukühlen. Gemeinsames Abendessen am Grillbüfett und unterhaltsame Gespräche runden den ersten Tag unserer Tour ab.

Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück und, dank Thomas, auch frischer Brötchen setzen wir unsere Fahrt fort.
Nach der abwechslungsreichen Fahrt am 1. Tag mit Dauersonnenbestrahlung durchqueren wir am 2. Tag den Schwentine-Urwald von Preetz bis Raisdorf bei leichtem Wind und begleitet von Sonne und Wolken.

Vorbei an den Gütern Bredeneek und Rastorf gelangen wir nach dem Rosenfelder See zur Umtragestelle am Wildpark in Raisdorf. Inmitten spielender Kinder und entspannter Eltern genießen wir unsere Mittagsrast neben dem Kiosk im Wildpark und stärken uns durch Kaffee, Würstchen und Pommes.

Die 2 km lange Umtragestrecke lässt zur Abwechslung unsere Beine aktiv werden, bis wir an der Einsatzstelle kurz vor der Oppendorfer Mühle unsere Boote wieder zu Wasser lassen und die letzte Etappe Richtung Klausdorf antreten.

Eine gemütliche Kaffee- und Keksrunde vor dem Bootshaus, nachdem die Boote gesäubert und wieder verstaut sind, rundet unsere gelungene Einsteigertour am Nachmittag ab. Jetzt müssen nur noch die Autos zurückgeholt werden.

Für mich als Einsteigerin war diese Tour ein besonderes Erlebnis durch die vielen Eindrücke und das Kennenlernen anderer Vereinsmitglieder.

Einen ganz herzlichen Dank möchte ich im Namen aller „Neuen“ an unsere Fahrtenleiter aussprechen, die diese Tour organisiert und begleitet haben.

Gaby

16. Trad. Fischbrötchentour

Jedes Jahr am 3.Oktober findet die trad. Fischbrötchentour statt. Diesmal waren insgesamt 24 Paddler dabei, neben 12 Klausdorfern auch 12 Kanuten aus Flensburg, Schleswig, Plön und Kiel. Das Wetter war sehr bescheiden und der starke Nordostwind sorgte für eine Teilung der Gruppe in Kitzeberg. Dennoch schafften es 13 Paddler bis nach Möltenort zum obligatorischen Fischbrötchen. Das Wasser war heute wärmer als die Luft (17 zu 16°) und so hatten die meisten trotz Anstrengung und viel Regen doch richtig Spaß bei Wind und Wellen

Oh mei! Auf was hob i mi do bloß eig’lass’n!

Ned bloß, dass i an Bericht vom Sicherheitstraining schreim soi, der soi aa no auf boarisch sei! Oiso nacha, probia ma’s hoid! Hoff‘ndli könnt’s des dann aa les’n, wenn a fertig is.

Desmoi war des ja a weng anders mit’m Kentertraining, weil’s a Verbandsveranstaltung war und do g’hört dann dazua, dass ma zwoa Dog macht,

mit oam Dog Theorie. Og’meld’t ham se so Stuckara 25 Leut, fast aus ganz Schleswig-Holstein. Freili war’n de meist’n aus unser’m Verein aber es war’n aawelche aus Itzehoe, Gelting, und Lübeck dabei und natürle aa vom Nachbarverein. Oiso den Theoriedog ham ma am Samsdog g’macht. Passt scho, hob i ma denkt, as Weda wead eh nix! Um zehne soit’s losgeh im Kanuheim. Naja, a weng spada is na scho worn, weil d’Leut hoid um zehne kemma san und bis dann übaroi hallo g’sagt is und a jeda sein Pla tz g’fund’n hod, dauad’s hoid a weng.

Og’fangt had da Thomas (Kolb’sche). Sei Thema war Ausrüstung und Technik. Jetz kannd ma moana, ja mei, des kennd doch eh jäda und dass des recht langweilig werd. Ja von wegen! Des war richtig interessant und i moan, dass a jäda g’merkt hod, dass a no lang ned oiss woas und dass sei Ausrüstung an da oan oda andern Stell durchaus no ned komplett is. So hod zum Beispui bestimmt ned a jäda oiwei a Schleppleine dabei. Guad, auf da Schwentine weast as so boid ned braucha aber mir woll’n ja schließle a woanders hi, oda? Weil’s da doch mehra Diskussionen und Wortmeldungen geb’n hod wia ma denk’t ham, hod’s dann doch a weng lenga dauerd wia geplant. Macht aber nix, drauss’n hods eh g’rengd und drin war’s g’miatle.

Nach a kuaz’n Pause mit Kaffä is’s dann weida ganga mit’m Thomas (Martin vom ETV). Der hod uns was zum Weda erzählt. Do kann’t ma jetzt vielleicht aa auf de Idee kemma, dass des a weng fad wern kannt. Aba nix do! Des war richtig guat g’macht! Guade Beispiele, anschauliche Grafiken, a paar Animationen, insg’samt oafach a guade Mischung! Außerdem hod er uns scho eig’stimmt auf’n Sonndog und g’sagt was uns do erwart und auf was ma aufpass’n soll’n. Dazua hod’s dann no Infos geb’n zua Apps und Webseiten zum Weda, de guad san füa Paddler. Wenn ma moi ned dahoam unterwegs is, soid ma oiwei schaug’n, dass ma se an de lokalen Wetterdienste hoit, weil de meistens genauer san. Einheimische frag’n, is bestimmt aa ned verkehrt.

Danach ham ma dann erstmoi Middog g’macht, weil’s eh scho recht spat war. A ganza Schwung hod Pizza im Vereinsheim b’stellt und de hamma sogar drauß’n ess’n kenna, weil’s Weda am Namiddog doch no richtig schee worn is.

Noch’m Ess’n is’s dann weida ganga mit’m Thomas (Garske). Der hod uns wos zua Navigation und Orientierung auf’m Wasser voag’stellt. De Präsentation stammt eigentlich vom Olaf, der hod aba koa Zeit g’habt. Außerdem hätt des vo de Referenten ned ins Raster passt. (Thom

as, Thomas, Olaf (?) passt ned!) Also jetz ned falsch versteh’n! Es hod do koana mit’m Sextanten rumg’fuchtelt! Aba de ganze Thematik, wer hod jetz wann Vorfahrt und wo und vor allem warum? Und dann no a Auswahl
von Seezeichen, de bei uns a Roll’n spuin, des is scho recht kompliziert. Do a weng a Ordnung und Systematik neibringa is gar ned so oafach. Und de ganz’n Frag’n und Diskussionen dazua hab’n scho zoagt, wia wichtig des is.

Den Praxisteil mit Paddeltechnik, den der Thomas (Kolbsche) eingle no am Samsdog macha wollt‘, hamma dann liaba auf’n Sonndog verschob’n und an Grill og’hoazt. A paar Teilnehmer hab’n wega dera Reizüberflutung east amoi a Rund’n im Kajak auf da Schwentine draht, damit da Kopf wieda frei werd. Ma is so a Druckbetankung mit Infos halt nimmer g’wohnt.

Jedenfalls hod s’Weda an Einsehen g’habt und mir ham zum Abendessen aa no drauß’n sitz’n kenna. Gar ned amoi so wenig Teilnehmer ham ihr Zelt auf der Paddelwies’n aufg’schlag’n, obwoi de Wedaaussicht’n füa d’Nacht alles andere als guad war’n. Aber es soll’t ja aa am nexd’n Dog sc ho um neine weida geh.

Es war’n praktisch alle pünktlich do am Sonndog. Nach ana kurz’n Einweisung hod’s dann g’hoaß’n Boote vorbereiten und verladen: 12 Stück gengan auf’n Hänger, de andern miass‘n ma auf Pkw verteil’n. Is razz fazz ganga! Kurz nach zehne samma losg’fahrn Richtung Brasilien. So hoaßt da Strand zwischen Kalifornien und Schönberger Strand. Des is de oanzige Stell auf da Welt, wo ma in a halb’n Stund z‘Fuaß von Kalifornien nach Brasilien geh ko. Ja mei de Parkplatz-Wies’n! Da is stell’nweis so vui Wasser g’stand’n, dass ma as Kentertraining fast dort hätt’n macha kenna. Mia ham uns aber dann doch für’d Ostsee entschieden. Aber erst war’n Trockenübungen og’sagt.

Auf’m Deich hat Thomas (Kolb’sche) erst amoi de verschiedenen Partnerrettungstechniken erklärt und Richard und Silke ham anschaulich demonstriert, wia des geht:

V-Einstieg, Parallel-Einstieg und relativ nei, da heel hook. Des is so was Ähnlich’s wia da Hackentrick beim Fußball. Is aba wohl eher was für bewegliche kloanare Leut. Den hod Sabine vorg’macht. Konn interessant sei, wenn ma a Knierohr oda a Pump’n im Boot hat, so dass ma si beim Paralleleinstieg ned recht umdreh’n kann.

Dann hot’s g’hoaß‘n Dreiergruppen bilden. Des hod no a weng Diskussion geb’n, weil die Partner ned zu unterschiedlich sei sollt’n in Bezug auf Größe und Gewicht, jedenfalls, wenn ma des no ned so oft g’macht hod. Danach is’s dann endlich auf’s Wasser ganga. Immer oana von de Dreiergruppen werd g‘rettet, oana is da Retter und der Dritte der derf bläd daherred’n. Allerdings muaß ma se da scho a weng z’sammreiß’n, schließlich is ma ja selber als nächster dran. Mia is jedenfalls mal wieda klar word’n warum des immer „Kentertraining“ hoaßt, obwohl ma ja eigentlich ned as Kentern trainiert sondern as Wiedereisteig‘n ins Boot. Aber aa des Neifall’nlass‘n muas ma üb‘n, jedenfalls beim erst‘n Moi kost‘t des ganz schee Überwindung. Thomas (Kolbsche) is imma zwischen de oanzelnen Gruppen hin- und herg’fahr’n und hod Tipps geb‘n, was ma no besser macha konn oder wia ma des Boot vom Gekenterten besser fixieren konn, wenn der eisteigt usw.

o is des immer reihum ganga und alle hab’n verschiedene Techniken ausprobiert, damit ma für sich feststell’n ko, mit welcher Technik ma am besten z’recht kummt. Ma glabt gar ned wia anstrengend des is, wenn ma’s no ned ausprobiert had. Es war a interessant zum seh’n wie schnell ma durch den ablandigen Wind abtreibt. Nach fast jeder Übung hamma erst amoi wi

eda a Stück’ l Richtung Strand paddeln miass’n.

Nachdem dann alle gnua g’habt ham, hamma mit vereinten Kräften de Boote wieda verstaut und ham uns zu Kaffä und Kuacha auf da Parkplatzwies’n z’sammg’setzt (Mia ham tatsächlich a trockn’s Platz’l g’fund’n!) und ham de zwoa Dog Revue passieren lass’n. De schwarz’n Wolk’n mit Donnergrummeln san südlich an uns vorbeizog’n und ham uns verschont. De selbstgebackenen Kuacha war’n ausgezeichnet und ham de zwoa Dog wunderbar abg‘rundet.

In Bayern hoaßt’s zwar oft: ned g’schimpft is g‘lobt gnua. Und in der Beziehung is‘s in Schleswig-Holstein leida aa ned vui anders. Aba do setz i mi jetzt einfach souverän drüber weg und sag: des war a rundrum gelungene Veranstaltung! Besten Dank an alle, de aktiv dazua beitrag‘n ham!

 

Toni, euer Ostseebayer

P.S. Tipp: Wenn ihr den Text nicht auf Anhieb versteht, versucht ihn laut vorzulesen. Mir hilft das immer sehr, wenn ich in der KN mal den einen oder anderen Text auf Platt lese. Wenn das auch nicht hilft, gebt mir Bescheid, dann liefere ich irgendwann eine Übersetzung ins Hochdeutsche. ;-)

Videos