Unsere neue Vorsitzende im Kreissportverband Plön: Gerlinde Müller

Unsere neue Vorsitzende im Kreissportverband Plön: Gerlinde Müller

 

Moin Gerlinde, bevor du etwas von dir und deinem Werdegang preisgibst, erzähle bitte kurz zur Einstimmung, was der Kreissportverband (KSV) eigentlich für Aufgaben hat, denn nicht jeder Leser ist mit der Organisation des Sport in Schleswig-Holstein vertraut.

Der KSV fungiert als Dachverband des organisierten Sports im Kreis Plön und zählt aktuell 151 Vereine und 14 Fachverbände zu seiner Mitgliedschaft.

Die Aufgaben eines KSV sind vielfältig und beinhalten die Bearbeitung von Förderanträgen der Vereine, die Vergabe von Fördermitteln und Sonderförderungen sowie insbesondere auch eine Beratung der Vereine in besonderen Fällen. Hinzu kommen Repräsentationsaufgaben für den KSV, die Planung und Durchführung von Sitzungen und Tagungen des KSV wie Vorstandssitzungen, Beirats- und Arbeitstagungen und nicht zuletzt die Durchführung des Kreissportverbandstags, wenn du so willst die Mitgliederversammlung aller Vereine, die im KSV organisiert sind.

Nicht zuletzt sind die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Vereinen, Fachverbänden sowie der Austausch mit anderen Kreissportverbänden und dem Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) von großer Bedeutung für das sportliche Miteinander. Beim LSV sind wir im Beirat stimmberechtigtes Mitglied. Wir bieten weiterhin Übungsleiterausbildungen und andere sportorientierte Fortbildungen an und fördern gemäß unserer Satzung bauliche Maßnahmen und geben Zuschüsse im Rahmen unserer Haushaltsmittel. Dabei stehen wir für jeden Verein bei Anträgen wie z.B. bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen oder Kooperationen beratend zur Seite.

Ein ganz wichtiger Partner auf der politischen Ebene und im Hinblick auf die Sportförderung ist aber auch unser Kreis Plön.

Nicht jeder von uns ist sich im Klaren darüber, dass der Sport nicht nur in der Halle oder auf dem Sportplatz stattfindet, sondern auch vielfältiger Organisation bedarf, sei es um den Spielbetrieb zu organisieren oder die Fördermittel an die Vereine zu bringen. Insofern war das ein kleiner Überblick über die vielfältigen Aufgaben, die der Sport jenseits der jeweiligen Ausübung hat. Nun zu dir, Gerlinde. Vielleicht erst einmal ein paar Worte über dich und den Weg, der dich zum Sport geführt hat.

Das geht ziemlich schnell und ist wenig spektakulär: Ich bin 61 Jahre alt, verheiratet, habe 2 erwachsene Söhne, arbeite seit 1992 im öffentlichen Dienst und wohne seit 35 Jahren in der Gemeinde Blekendorf.

Zum Sport bin ich, wie sicher die meisten von euch über meine Eltern gekommen. Sie haben mich mit 5 Jahren in einem Sportverein in Nordrhein-Westfalen angemeldet. Während meiner 12-jährigen Schulzeit begleiteten mich das Turnen, später als Leistungsturnen und das Schwimmen. In der Schulmannschaft allerdings hatte Basketball für mich Priorität.

Du bist ja nicht nur seit Jahren im Vorstand des KSV aktiv sondern kümmerst dich auch in deiner Gemeinde um den Sport, als Aktive und als Trainerin.

Nach meinem Umzug nach Blekendorf trat ich 1987 dem SC Kaköhl bei. Dort wurde ich bald Sportabzeichenobfrau und war über viele Jahre 2.Vorsitzende. 1992 machte ich meinen Übungsleiterschein Breitensport und danach die B-Lizenz im Gesundheitssport. In der Fußballschule Malente legte ich die Prüfung als Fußballtrainer ab. In den vergangenen fast 30 Jahren war ich aktiv für meinen Verein im Mutter-Kind-Turnen, Leistungsturnen, Aerobic, Fitness, Basketball für Jungen, als Co-Trainerin C-Jugend und im Seniorensport tätig. Jetzt leite ich nur noch unsere Seniorensportgruppe.

Ich selbst walke, spiele Badminton und in meiner Hobbygruppe spiele ich immer noch gerne Basketball. Wenn es die Zeit erlaubt, kann man mich auch beim SC Lütjenburg in die Fitnessstunde sehen. Während des letzten Lockdowns habe ich zweimal die Woche über Zoom für unsere Vereinsmitglieder Fitness und Rückenschule unterrichtet.

Du bist mittlerweile seit knapp einem Jahr die neue Vorsitzende im KSV und hast im letzten Herbst Sven Thode abgelöst. Bisher durch Corona ein sehr schwieriges Jahr. Welche Schwerpunkte hast du dir in deiner Arbeit als Vorsitzende vorgenommen?

Ich möchte, wie schon mein Vorgänger Sven Thode, unsere Kooperationen mit Schulen, Kindergärten, Senioren- und Behinderteneinrichtungen, die wir im Kreis Plön entwickelt haben, fortführen und insbesondere nach dieser Pandemie die Jugend und die Senioren wieder in den Fokus unserer sportlichen Aktivitäten rücken. Sie haben besonders viel aufzuholen.

Gibt es dabei auch eine Zusammenarbeit mit anderen KSV oder mit dem LSV?

Der KSV Plön nimmt zur Zeit an allen virtuellen Treffen des LSV teil. Der Gedankenaustausch ist besonders wichtig, da aktuell noch immer keine Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Erstmalig wird auch der Verbandstag des LSV virtuell durchgeführt werden. Beschlüssen muss dann später im Umlaufverfahren noch zugestimmt werden.

Mit den anderen Kreissportverbänden finden ein bis zweimal im Jahr Treffen zum Gedankenaustausch statt, die aber leider aktuell auch erst einmal der Pandemie zum Opfer gefallen sind. Mit dem KSV Ostholstein habe ich häufig Kontakt, was tatsächlich auch darauf zurückzuführen ist, dass die Vorsitzende auch eine Frau ist.

Gerlinde, nichts geht ohne Geld und ein wichtiges Standbein, insbesondere der kleinen Vereine sind die Finanzmittel aus dem KSV. Kannst du kurz darstellen, woher der KSV im Wesentlichen sein Geld bekommt?

Der KSV hat, finanziell gesehen drei Standbeine. Da sind zum Ersten die Finanzmittel, die wir zur Förderung des Sports vom Kreis Plön erhalten, ein Betrag, der vertraglich festgeschrieben ist und aktuell bis 2023 gilt. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik und Sport gibt uns zudem Planungssicherheit für unsere Arbeit mit den Vereinen und Fachverbänden.

Das zweite Standbein ist die Unterstützung durch den LSV mit einer jährlichen institutionellen Förderung.

Nicht zuletzt werden wir aber auch – unser drittes Standbein - durch die Mitgliedsbeiträge der uns angeschlossenen Vereine sowie von Seminargebühren durch von uns veranstaltende Fortbildungen getragen und – nicht zu vergessen – von Spenden, die wir dankenswerterweise von der Fördesparkasse erhalten.

Das letzte Jahr war für uns alle, insbesondere auch für den Sportbetrieb ein wahrer Albtraum. Wie hast du „dein Jahr mit Corona“ erlebt?

Ich persönlich habe das Gefühl, dass mehr als ein Jahr in meinem Leben fehlt. Ich brauche nicht auflisten, was alles durch diese Pandemie beschränkt war oder noch ist. Uns Sportlern und Ehrenamtlern bleibt nur zu hoffen, dass das zweite Halbjahr wieder eine, wenn auch neue, Normalität zurückbringt. Viele Vereine haben Mitglieder verloren und konnten keine neuen gewinnen. Einige Vereine haben wirkliche Existenznot.

Die obligatorische Frage zum Schluss: Was wünschst du dir in Zukunft für die Arbeit des KSV bzw. für den Sport allgemein?

Ich wünsche mir für den KSV getreu unserem Motto „gemeinsam Sport erleben“ dies auch wieder zu tun, in all seiner Vielfalt, für jeden Verein, für jeden Sportler und für jeden Ehrenamtler wieder mit großem Spaß an unserer sportlichen Aktivität.

Vor allem hoffe ich, dass unsere Kooperationen mit Schulen, Kindergärten, Senioren- und Behinderteneinrichtungen gedeihen und wachsen. Genauso wichtig ist es, dass die Vereine ihre Kräfte bündeln, damit unsere Jugend wieder aktiv in die Hallen und Sportplätze, auf die Seen und aufs Meer, in die Schwimmhallen und in all die anderen Sportstätten kommen, denn sie haben besonderen Nachholbedarf nach der Isolation.

Für mich wünsche ich mir gesund zu bleiben.

Ein schönes Schlusswort, dem ist nicht hinzuzufügen. Ich danke dir für deine offenen Worte und wünsche dir für die Zukunft alles Gute und – Bleib Gesund!

(Das Interview führte Jürgen Müller)

Gerlinde Müller

Thekla Fuchs, die Seele des Klausdorfer Schwimmsports

Hallo Thekla, du prägst seit vielen Jahren die Schwimmabteilung im Verein. Unsere Erfolge wären ohne dein Engagement kaum zu denken. Wie bist du zum TSV Klausdorf und zum Schwimmen gekommen?

 

Wegen der beruflichen Veränderung meines Mannes bin ich 1996 mit meiner Familie von Aachen nach Klausdorf gezogen. Wir haben uns schnell sehr gut eingelebt. Unsere drei Kinder waren sehr sportlich und so traten wir als Familie noch im gleichen Jahr in den TSV ein.

Zum Schwimmen kam ich schon als Kind, das Schwimmen hat mir von klein auf sehr viel Spaß gemacht. Ich war dann viele Jahre Leistungsschwimmerin, zunächst im VFL Osnabrück, dann in Münster. Während des Studiums in Münster habe ich auch schon Schwimmunterricht im Verein gegeben. Ab 1998 begann ich dann bereits mit der Durchführung von Schwimmkursen im TSV.

 

Hast du dann auch gleich Verantwortung für die Schwimmabteilung übernommen?

 

Die Schwimmabteilung wurde bis 2005 von Annette Hinz geführt. Ich habe dann im Mai 2005 die Leitung übernommen, bin aber gleichzeitig immer auch noch als Trainerin aktiv.

Die Schwimmabteilung ist unter deiner Ägide zu einer der erfolgreichsten Abteilungen im TSV und zu einem ihrer Aushängeschilder geworden. Welches waren die ausschlaggebenden Faktoren für diese erfolgreiche Arbeit?

In all den Jahren habe ich versucht, zwei Bereiche im Schwimmsport im TSV zu fördern. Einmal die Schwimmschule und zum anderen den Wettkampfsport.

Mein größtes Ziel war und ist, dass möglichst vielen Kindern in Kursen das Schwimmen beigebracht wird und sie mindestens zum Bronzeabzeichen geführt werden. Im „Land zwischen den Meeren“ und mit so viel Wasserfläche rundherum erscheint mir dies als das Wichtigste. Zahlreiche Kinder haben bei uns das Schwimmen gelernt. Die Anzahl der Schwimmlernkurse wurde mit den Jahren kräftig erhöht. Heute haben wir Schwimmkurse für Babys, Erwachsene und - sofern erforderlich - für Flüchtlinge. Nicht zu vergessen natürlich die zahllosen Seepferdchen-, Bronze-, Silber- und Goldschwimmkurse. Dies ist ein Erfolg, der mich mit besonderer Freude erfüllt.

Im Wettkampfsport gelten wir als Talentschmiede im Kieler Raum. Das Wettkampfteam umfasst ca. 50 Sportlerinnen und Sportler im Kinder und Jugendbereich in 5 Altersgruppen. Einige Schwimmer haben ein hohes Niveau erreicht, wie zum Beispiel Markus Quandt, Sebastian Palm, Ivo Mix, Maya Schwabe, Amelie Below, Birger Winkel. Sie erreichten die Norddeutschen und zum Teil die Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften. Zur Qualifikation für diese Meisterschaften muss man sehr gute Schwimmzeiten erreichen. Alle Erfolge basieren auf der Arbeit eines großen Teams von Trainerinnen und Trainern. Das sind meistens „alte Hasen“ mit langjähriger Erfahrung und zum Teil mit B-Lizenzen, aber auch junge Nachwuchskräfte und insbesondere Jugendliche sind in den Schwimmlernkursen unterstützend dabei.

 

Neben den Erfolgen gab es doch sicher auch eine Reihe von Problemen, denen du dich in deiner Abteilung stellen musstest?

 

Das bisher größte Drama in Klausdorf war der Einsturz des Daches unserer kleinen Schwimmhalle, in der wir den Schwimmunterricht für alle Kurse durchführen. Zum unserem großen Glück war zu diesem Zeitpunkt niemand in der Halle und es gab keinen Personenschaden. Es erforderte damals sehr viel Zeit und Aufwand, das Weiterlaufen der Schwimmkurse zu ermöglichen, freie oder für uns auf Bitten freigemachte Wasserflächen in und um Kiel aufzufinden und den Schwimmbetrieb zu

organisieren. Dies war nur möglich dank der Unterstützung einiger Schulen in Kiel und von Vereinen im Kreisschwimmverband Kiel. Hinzu kam das große Engagement von Trainerinnen, Trainern und Eltern.

Eine Schwierigkeit für die Abteilungsleitung ist es, kontinuierlich genügend Trainer für die Kurse und Trainingsgruppen zu finden. Das ist heute deutlich schwieriger als vor 20 Jahren, teils weil heute häufig beide Elternteile arbeiten, teils weil die Kinder und Jugendlichen länger in der Schule sind und daher das Training erst spät am Nachmittag stattfinden kann.

 

Corona hat den Sport als Ganzes aber insbesondere auch das Schwimmen hart getroffen. Schwimmhallen wurden gesperrt und ein ganzer Jahrgang von Kindern hatte keine Möglichkeiten Schwimmen zu lernen. Welche Probleme siehst du nach einem Jahr Pandemie?

 

Diese Zeit war und ist sehr problematisch. In Schleswig-Holstein haben im letzten Jahr im Vergleich zu anderen Jahren ca. 28.000 Kinder nicht Schwimmen gelernt! Das ist schon sehr erschreckend. Wir wollen Abhilfe schaffen, indem wir baldmöglichst wieder Schwimmkurse durchführen, die Anzahl der Basis-Schwimmlernkurse weiter erhöhen und zusätzliche Schwimmkurse einrichten wollen. So konnten wir kürzlich mit Hilfe der Stadt Schwentinental die Klausdorfer Schwimmhalle ausnahmsweise in den Osterferien öffnen und Intensiv-Schwimmlernkurse anbieten. Wir hoffen, dass dies auch in den Sommerferien möglich sein wird. Im April begannen auch wieder die regulären Schwimmlern-Kurse.

Wir haben versucht, die Wettkampfschwimmer in Bewegung zu halten, mit den eingeschränkten Möglichkeiten, die uns zur Verfügung standen. Inzwischen sind ab April die Leistungsschwimmer der Kinder unter 14 Jahren in kleinem Rahmen wieder im Hörnbad im Wassertraining. Sportliche Höhepunkte sind aber dieses Jahr nicht zu erwarten. Hinzu kommt, dass das Auffinden von Schwimmtalenten in den Schwimmkursen in diesem Jahr nicht möglich gewesen ist.

 

Wie schätzt du die Situation des Schwimmsports im Sommer ein? Welche Probleme siehst du noch auf euch zukommen?

 

Diese ersten Fortschritte im Hinblick auf die Wiederbelebung des Schwimmens im TSV sind sehr erfreulich. Ich bin weiterhin aktiv dabei, je nachdem wie es die Corona-Lage zulässt, weitere Schwimmbahnen zu ermöglichen. Gerade das Training für Erwachsene hat wegen der sehr eingeschränkten Wasserzeiten besonders gelitten. Trotzdem haben viele Erwachsene uns die Stange gehalten und sind nicht aus dem Verein ausgetreten.

Ich glaube, solange die Mehrzahl der Menschen nicht geimpft ist und die Pandemie uns noch weiter eingrenzt, werden wir einen ständigen Wechsel von Öffnungen und Schließungen der Schwimmhallen haben. Hier müssen wir immer wieder sehr flexibel auf die veränderte Lage reagieren.

 

Wenn du nun trotz der schwierigen aktuellen Lage einmal vorausblickst, wo siehst du die Schwimmabteilung in der Zukunft?

 

Ich sehe die Zukunft der Schwimmabteilung nach wie vor auf den Feldern Schwimmlernausbildung, Breitensport und Wettkampfsport. Den künftigen Bestand der Abteilung sehe ich als gut an, solange ich genügend engagierte Trainerinnen und Trainer finde. Und, nicht zuletzt hoffe ich, noch lange engagiert dabei bleiben zu können und einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger eine aktive und erfolgreiche Schwimmabteilung übergeben zu können. Zu guter Letzt verweise noch auf die Historie der Schwimmsparte auf unserer Homepage.

 

(Das Interview führte Jürgen Müller)

Thekla Fuchs

Interview mit Manfred Wollschläger, das Gesicht des Fußballs im TSV Klausdorf

Lieber Manfred, du bist seit vielen Jahrzehnten schon das Gesicht des Klausdorfer Fußballs. Wie lange bist du schon im Verein und wie bist du zum Fußball gekommen?

 

Meine ersten Spiele habe ich 1960 für den SV Probsteierhagen bestritten. Damals noch in einer altersmäßig sehr durchmischten Mannschaft (Alter von 11 – 16 Jahre), da wir für einzelne Altersgruppen nicht genügend Spieler hatten. Durch meinen beruflichen Wechsel in die Gemeindeverwaltung Klausdorf bin ich zur Saison 76/77 zum TSV Klausdorf gekommen. Auslöser für den Vereinswechsel war ein Fußballturnier zu den „Klausdorfer Tagen“, wo ich für die Mannschaft Gemeindevertreter/Verwaltung gespielt habe und dem damaligen Fußballobmann aufgefallen war.

 

Du hast dann ja auch schon sehr früh Verantwortung in der Fußballsparte übernommen?

 

Ich habe 1977 angefangen, die Abteilung in verschiedenen Positionen zu unterstützen. Das fing mit der Übernahme eines Jugendtrainerpostens an. Die Leitung der Fußballsparte habe ich erstmalig 1999-2003 übernommen. Weitere Amtszeiten folgten 2008-2014 und 2017 bis jetzt.

 

Wenn du nun einmal diese lange Zeit Revue passieren lässt, was waren für dich die größten Erfolge in diesen Jahren?

 

Als Aktiver erinnere ich mich gern an das Endspiel im Kieler Woche Pokal 1984 vor 800 Zuschauern auf dem Blaschkeplatz gegen Holstein Kiel.

Zu den größten Erfolgen als Trainer bzw. Funktionär zählen der Aufstieg mit der A-Jugend in die Regionalliga (damals die höchste Jugendspielklasse). Die damaligen Gegner waren u.a. Werder Bremen, HSV, Wolfsburg, Hannover und Holstein Kiel. Weiterer Höhepunkt in meiner Zeit als Abteilungsleiter war natürlich der Aufstieg unserer 1. Herrenmannschaft 2008 in die Oberliga Schleswig-Holstein.

 

Gerne erinnert man sich die erfolgreichen Dinge, es gab aber sicher auch eine Reihe von Enttäuschungen?

 

Dazu gehört auf jeden Fall ein Punktspiel der A-Jugend 1997 gegen den VfB Kiel. Es ging um die Meisterschaft auf Bezirksebene und dem damit verbundenen Aufstieg auf Verbandsebene. Vor einer Kulisse von ca. 300 Zuschauern gewannen wir das Spiel. Der VfB erwies sich als schlechter Verlierer und es kam nach dem Abpfiff zu massiven Handgreiflichkeiten zwischen Spielern und Zuschauern. Das war unbegreiflich und hat mich damals tief erschüttert.

Enttäuscht hat mich 2011 auch die Abtrennung der Frauenfußballerinnen von der Sparte Fußball, obwohl es einen gegenteiligen Beschluss der Fußballsparte hierzu gab.

 

Seit mittlerweile 13 Jahren bilden wir nun mit Raisdorf zusammen die Stadt Schwentinental. Wie entwickelte sich im Fußball die Zusammenarbeit mit dem Raisdorfer TSV und welche Vorteile oder auch Nachteile ergeben sich aus deiner Sicht?

 

Beide Ortsteile verfügen über ein großes Potenzial an Jugendlichen. Einen Vorteil sehe ich darin, dass man durch die Spielgemeinschaft allen Fußballern, egal welcher Leistungsstärke, die Möglichkeit gibt, ihrem Fußballsport nachgehen zu können und damit verbunden, spielende Mannschaften für alle Altersklassen melden zu können. Nachteile kann ich nicht benennen, außer dass einige der handelnden Personen nicht voll hinter der Zusammenarbeit stehen.

 

Ohne die Bereitschaft aller Beteiligten ist eben eine gemeinsame sportliche Zukunft nicht zu verwirklichen, das gilt aber sicher auch innerhalb unseres Vereins. Hattest du während deiner Zeit als Fußballverantwortlicher denn im TSV Probleme mit  Spielern oder Trainern?

 

Da kann ich mich an keine gravierenden Vorfälle erinnern. Klar gibt es in der Sparte verschiedene Ansichten, aber für deren Klärung bin ich ja auch zuständig. Bei den Spielern und Trainern gab es immer mal Gesprächsbedarf wegen der Nutzung des Grand- bzw. Rasenplatzes. Aber das gehört ja nun dankenswerter Weise der Vergangenheit an. Jetzt haben wir,  weil alle Mannschaften gern auf dem Kunstrasen spielen wollen, schon ein Luxusproblem, da auf dem Kunstrasenplatz der Platzaufbau („kreiden“) entfällt.

 

Der Fußball war und ist eines der Aushängeschilder des TSV Klausdorf. Andererseits muss der Vereinsvorstand alle Abteilungen im Blick haben und auch gleich behandeln. Wie war dein Verhältnis zum Vorstand, insbesondere als Interessenvertreter der wichtigsten Sparte im Verein?

 

Durch meine langjährige Tätigkeit innerhalb der Fußballsparte habe ich mit 6 Vorsitzenden zusammengearbeitet. Nicht jeder der Vorsitzenden war ein ausgesprochener Befürworter des Fußballs, aber letztendlich haben wir immer für beide Seiten akzeptable Lösungen gefunden. In vielen Fällen lag oder liegt die Entscheidung ja auch bei den politischen Gremien und denen gegenüber habe ich mich durch den Vorstand immer gut vertreten gefüllt.

 

Fußball ist in Deutschland noch immer die Sportart Nummer eins. Nach Beendigung deiner Tätigkeit als Fußball-Abteilungsleiters vielleicht Zeit ein kurzes Resumee. Wie siehst du die Zukunft des Fußballs in Klausdorf und wer folgt dir nach?

 

Da es immer weniger Jugendliche im Fußball gibt und wir mit anderen medialen Angeboten kämpfen, gestaltet es sich immer schwieriger, junge Leute für den aktiven Fußballsport zu begeistern. Die materiellen Angebote entscheiden häufig über den Zulauf. Die Zeiten von „11 Freunde wollen wir sein“ ist vorbei und darunter leidet auch die Bindung zum Verein. Der Einzelne schaut viel auf den sportlichen Erfolg und der ist im Mannschaftssport halt schwieriger zu erkennen als in einer Einzelsportart. Es ist dann häufig so, dass talentierte Spieler den Weg zu höherklassigen Vereinen suchen,  um ihre sportlichen Ziele zu erreichen.

Dem Fußball im TSV Klausdorf wird es aber so lange gutgehen, solang es weiterhin gute und motivierte Trainer und Ehrenamtler gibt, denn die sind das Aushängeschild einer Sparte. Mein Nachfolger als Fußball-Abteilungsleiter soll Karsten Jordan werden.

 

Du hinterlässt alleine schon aufgrund deiner jahrzehntelangen Erfahrung ziemlich große Fußstapfen für deinen Nachfolger. Was gibst du Karsten Jordan mit auf den Weg?

 

Meinem Nachfolger wünsche ich in seiner verantwortungsvollen Position immer ein glückliches Händchen.

Nicht zu impulsiv reagieren, sondern alles in der Breite diskutieren um erst danach Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. Hierbei muss andererseits aber auch klar sein, dass nicht alles verhandelbar ist.

 

Ich bin sicher, du bleibst dem Fußball auch weiterhin verbunden. Hast du noch sportliche Pläne für die Zukunft?

 

Ich werde dem Verein als Zuschauer weiter die Treue halten und falls gewünscht auch mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Sportlich werde ich mich im Golfsport versuchen, da ich hier eine Sportart gefunden habe, die ich mit meiner Frau gemeinsam betreiben kann.

 

(Das Interview führte Jürgen Müller)

Manfred Wollschläger
Interview mit Renate von Elm, leidenschaftliche Läuferin

Gespräch mit Renate von Elm, leidenschaftliche Läuferin und mit über 55 Jahren Vereinszugehörigkeit ein „Urgesteine“ im TSV Klausdorf.

Liebe Renate, du gehörst seit nunmehr 55 Jahren dem TSV Klausdorf als Mitglied an. In dieser Zeit hast du eine Menge Veränderungen und Umbrüche erlebt. Angesichts der Probleme, die uns heute das Corona-Virus bereitet, ist für uns interessant, etwas über die Anfangsjahre der Klausdorfer Läuferinnen und Läufer zu erfahren. Wann und wie bist du zum Sport und zum TSV Klausdorf gekommen?

1965 sind mein Mann Egon und ich nach Klausdorf gezogen. Schon ein Jahr später, nach der Geburt unseres Sohnes trat auch ich in den TSV Klausdorf ein. Anfangs habe ich hauptsächlich an den Gymnastik-Kursen teilgenommen und 1972  mein erstes Sportabzeichen gemacht.  Beim Laufen auf der „Langstrecke“, die damals lediglich 1.500 m betrug, hatte ich dennoch anfangs so große Schwierigkeiten, dass ich eine Laufpause bis 1976 eingelegt habe.

Du hast danach aber eine lange erfolgreiche Laufkarriere im TSV absolviert, wie musste man sich die Anfänge damals vorstellen?

1976  überredete mich mein Mann Egon, zum Erwerb meines zweiten Sportabzeichens wieder mit Lauftraining anzufangen. Die Männer-„Fitnessgruppe Freitag“, dessen Übungsleiter mein Mann war, lief regelmäßig nach dem Hallensport um 20.00 Uhr eine Trainingsrunde im Aubrook. Edelgard Licht und ich haben uns dieser Gruppe angeschlossen. Am Anfang liefen wir beide nur die Trimmwaldrunde zu den seinerzeit dort aufgebauten Geräten. Aber bald wurden auch für uns die Strecken immer länger. Wir waren damals die ersten Läuferinnen in Klausdorf, Laufen war zu der Zeit noch lange nicht so populär wie heute. Oft  rief man uns Sprüche hinterher wie: „Gibt es irgendwo Freibier?“ oder „Ei, wo laufen sie denn?“.

Von den 1.500 m „Langstrecke“ mit der du anfangs gehadert hast, führte dich dein Weg dann in den achtziger Jahren ins andere Extrem: zum Marathon. Wie kam es dazu?

Unserer Laufgruppe schloss sich Ende der siebziger Jahre ein Marathonläufer an. Mein Ziel war von diesem Zeitpunkt an: „Das will ich unbedingt auch schaffen“. 1982 war es dann soweit. Mein erster Marathonlauf war der „divi“-Rundkurs. In Ellerbek war Start. Von dort ging es an der Straße entlang, am DRK Heim Raisdorf vorbei auf den Rundkurs um das Gewerbegebiet ...18 Runden!!!

Es folgten dann in den Jahren danach noch insgesamt 39 Marathonläufe:  Holtenau, Gettorf, Plön, Wintermarathon in Husum bei eisiger Kälte, Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin und als absolutes Highlight in meinem Läuferleben die Teilnahme am Marathon von Honolulu auf Oahu/Hawaii. Es war ein einmaliges Erlebnis.

Das kann ich mir gut vorstellen, so etwas erlebt man nicht alle Tage. Aber noch mal zurück in heimische Gefilde. Das Laufen damals war sicher kein einsames Joggen, wohl eher ein geselliges Event?

Zu den Läufen um den Plöner See traten wir immer mit einer großen Gruppe an. Wir hatten Decken, Kaffee und Kuchen dabei und stärkten uns hinterher in gemütlicher Runde. Die Plöner-See-Runde bin ich oft als Einzel-, aber auch als Staffelläuferin gelaufen. Besonders im Gedächtnis blieben auch die Mitternachtsläufe durch Heiligenhafen und rund um den Binnensee. Die gesamte Strecke war dunkel und an vielen Stellen standen Leute mit Fackeln in den Händen.

In großen fröhlichen Gruppen haben wir an vielen Volksläufen teilgenommen, in Verkleidung zum Beispiel am jährlichen Silvesterläufen in Ellerbek. Nach meinem ersten Marathon schloss ich mich zusätzlich den Langstreckenläufern aus Ellerbek an. Langstreckenläufer sind sehr gesellig und laden sich gerne gegenseitig zum Laufen auf Ihren jeweiligen Hausstrecken ein.  Hinterher saßen wir oft noch in gemütlicher Runde zusammen.

Neben den geselligen Runden im Ellerbeker und Klausdorfer Lauftreff hast du aber auch für den TSV Klausdorf an zahlreichen Laufwettbewerben teilgenommen.

Als Einzel- und Mannschaftsläuferin startete ich regelmäßig bei Volks- und Crossläufen, Landesmeisterschaften, Norddeutschen- und sogar Deutschen Meisterschaften. Dabei konnten wir zahlreiche 1. und 2. Plätze erringen. Nach vielen Marathonläufen habe ich mir 1992 sogar noch eine ganz besondere Herausforderung gesucht und mit Erfolg an meinem ersten 100-km-Lauf teilgenommen.

Renate, du bist ja nicht nur gelaufen, du hast dich auch während deiner ganzen Zeit im TSV an vielen Stellen ehrenamtlich engagiert und Verantwortung übernommen.

Das bleibt natürlich nicht aus, da wächst man sozusagen rein, es hat aber auch neben dem Laufen viel Spaß gemacht, Dinge zu organisieren und auf den Weg zu bringen. Ich habe 12 Jahre lang von 1983 bis 1995 zusammen mit weiteren Helferinnen und Helfern Laufabzeichen und ab 1984 zusätzlich auch Sportabzeichen abgenommen. Im Mai 1986  haben wir den Klausdorfer Lauftreff gegründet, mit 5 Lauftreffleitern jeweils immer dienstags und freitags, auch in den Ferien!

1986 bis 2016 war ich Schriftführerin in der Abteilung Breitensport. Seit 2004 haben wir das Sportabzeichen im Rahmen der Klausdorfer Ferienpassaktion abgenommen. Über 30 Jahre hinweg habe ich, wie sich das für eine Klausdorfer Läuferin gehört, beim Nikolauslauf an der Strecke und in den ersten Jahren in der Organisation geholfen. 2012 übernahm ich den stellvertretenden Vorsitz der Abteilung Breitensport.

Corona ist aktuell eine große Herausforderung für den Breitensport.

Die Coronazeit ist für alle schwierig. Bei der Abnahme Sportabzeichen war ich ständig darum bemüht, die Abstände einzuhalten und darauf zu achten, dass ständig die Hände und die Sportgeräte desinfiziert wurden. Das ist aber überall so. Da ich selbst aktuell keine Kurse besuche, kann ich nur berichten, dass Bekannte, die Kurse belegt haben, mit dem Angebot durchweg sehr zufrieden sind. Aus meiner Sicht macht der Vorstand hier eine gute Arbeit.

Über das Lob freuen wir uns natürlich. Renate, du bist eine vorzügliche Sportlerin, dein Alter sieht man dir wahrlich nicht an. Wie gehst du heute deine sportlichen Herausforderungen an?

An Wettkämpfen nehme ich natürlich nicht mehr teil, nur noch an den Veranstaltungen vom Seniorencup. Zu Dritt laufen wir noch 2 x in der Woche 10 km und seit 16 Jahren bin ich Mitglied in einem Fitnessstudio, in dem ich 2 x in der Woche trainiere. Ausdauer- und Krafttraining ist die ideale Mischung um möglich lange fit zu bleiben. Mein sportlicher Anspruch mit 80 Jahren, dass ich noch möglichst lange laufen kann.

(Das Interview führte Jürgen Müller)

Renate von Elm (ganz links) mit Läuferinnen
Interview mit dem Leiter der Abteilung KidsClub, Michael Kaiser

Interview mit dem Leiter der Abteilung KidsClub, Michael Kaiser

Kannst du uns kurz deinen Werdegang schreiben, wo du lebst, welchen Beruf du hast?

Mein Name ist Michael Kaiser. Ich bin 37 Jahre alt und lebe in Schwentinental-Klausdorf. Geboren wurde ich in Kiel und aufgewachsen bin ich in Friedrichsort. Nach Beginn meiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann, zog ich nach Kiel in die Innenstadt  und lebte dort einige Jahre, zusammen mit meiner jetzigen Frau.  Mittlerweile wohnen wir bereits 10 Jahre mit unseren beiden Kindern (7 und 5 Jahre alt) in Klausdorf.

Wie bist du zum TSV Klausdorf gekommen?

Zum TSV kam ich  ursprünglich über die Fußballabteilung. Dort war ich einige Jahre als Trainer der 2. Herren-Mannschaft tätig.

Hast du Verbindungen zu anderen Sparten und/oder zum Vorstand?

Die Verbindungen untereinander empfinde ich als sehr angenehm. Man findet bei Problemen immer auf ein offenes Ohr und jeder versucht, Lösungen zu finden und zu helfen

Was verbindest du persönlich mit dem Verein?

Ich verbinde mit dem Verein, dass hier eine Menge engagierter Menschen arbeiten, die sich immer wieder neu bemühen, etwas aktiv zu bewegen.

Wie bist du zur sportlichen Arbeit mit Kindern gekommen?

In erster Linie bin ich über meine eigenen beiden Kinder darauf aufmerksam geworden. Mir hat es von Anfang an großen Spaß gemacht, die unterschiedlichsten Kurse gemeinsam mit meinen Kindern zu besuchen und zu erleben. Dieses Gefühl war rückwirkend gesehen sicher der ausschlaggebende Punkt, warum ich die ehrenamtliche Arbeit als Abteilungsleiter angenommen habe.

Kannst du einmal kurz die Schwerpunkte in deiner Abteilung schildern?

Im vergangenen Jahr lagen diese eindeutig darin, die sich ständig wechselnden hygienische Konzepte zu entwickeln und diese zusammen  mit den Übungsleitern umzusetzen. Meinen hauptsächlichen aktuellen Schwerpunkt sehe ich in der Verbindung von Theorie und Praxis: In der Anordnung  der Geräte in der Sporthalle, in der Förderung der Kinder mit ihren unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten und Interessen.

Wie empfindest du das Miteinander in der Sparte?

Ich persönlich empfinde, dass  alle Kinder, Helfer und die Verantwortlichen mit „Herz und Seele“ bei den unterschiedlichsten Kursen dabei sind. Soviel Engagement macht die Zusammenarbeit miteinander natürlich interessant. Dabei wünsche ich mir, dass der gezeigte Einsatz auch bei den Kinder und ihren Eltern entsprechend wahrgenommen wird.

Hast du bestimmte Ziele mit der Sparte? Welche Entwicklung würdest du gerne anstoßen?

Trotz der aktuellen Pandemiezeit wäre es natürlich schön, sofern es die Zahlen entsprechend zulassen würden, wieder in den geregelten Sportbetrieb zurückkehren zu können. Für mich ist es aber am Wichtigsten, dass sich die Kinder und ihre Eltern  bei uns wohlfühlen und unsere Kurse gerne besuchen. Im Familienalltag spielt Zeit oft eine wichtige Rolle und häufig wird der eigene Sport dem Sport der Kinder untergeordnet. Ich wünsche mir für die Zukunft kombinierbare Lösungen, die den gemeinsamen sportlichen Spaß für alle Generationen in den Mittelpunkt stellen.

Was wünscht du dir für deine Sparte?

Natürlich wünsche ich mir, dass sich die Kinder und ihre Eltern jederzeit  bei uns wohlfühlen und unsere Kurse gerne besuchen.

Welche Wünsche hast du persönlich für deine Zukunft?

Der wichtigste Wunsch ist natürlich weiterhin gesund in die Zukunft blicken zu können. Spannend wird es sein, unsere Kinder beim Erwachsenwerden zu begleiten und sie bestmöglich dabei zu unterstützen.

Michael Kaiser