Komm mit ins FSJ
Hallo, ich bin Susanna, 20 Jahre und habe zum 01.09.2025 mein FSJ hier im TSV Klausdorf begonnen.
Hier auf der Vereinswebsite werde ich euch über das Jahr mitnehmen und euch regelmäßig Updates geben, was ich so mache und welchen Erfahrungen und Herausforderungen mich in diesem Jahr begleiten werden.
Wenn du also interessiert bist zu erfahren, wie es im FSJ so ist oder du selber überlegst auch ein FSJ zu machen, dann schau hier gerne rein.
Wie alles begann:
Ich kam auf die Idee ein FSJ zu machen, weil ich nicht genau wusste, was ich nach der Schule machen möchte. Die Überlegung einen Freiwilligendienst zu machen, lag dann schnell nahe. Auf einen Freiwilligendienst in einem Sportverein, kam ich durch etwas Recherche, weil ich selber sehr interessiert am Sport bin. Der Bewerbungsprozess war super einfach, da dies ganz einfach online über eine Cloud läuft, auf die sowohl die Sportjugend als Träger, als auch der TSV Klausdorf als meine Einsatzstelle und auch ich selber zugreifen können.
Während diesem Jahr werde ich verschiedene Seminare besuchen, die von der Sportjugend organisiert werden. 15 davon sind Pflichtseminartage, die übrigen 10 sind Wahlseminartage, die ich aus vielen verschiedenen auswählen kann, wo für jeden etwas dabei ist.
Während meiner Arbeitszeit hier im Verein unterstütze ich die Geschäftsstelle bei vielen Aufgaben und stehe den Trainern bei verschiedenen Trainingseinheiten zum Beispiel beim Kinderturnen helfend zur Seite.
Update 1
Bei mir hat das FSJ direkt mit dem Einführungsseminar in Malente begonnen, was mir super viel Spaß gemacht hat. Anfangs hatte ich etwas bedenken, ob die Leute dort nett sind und ob ich Anschluss finden kann, was aber total unbegründet war. Die Teamer, die uns dort begleiten und die Seminare mit uns durchführen sind alle super lieb und haben uns Freiwillige sehr herzlich empfangen. Aber nicht nur die Teamer, sondern auch die anderen Freiwilligen sind super lieb, was nicht nur dazu führt, dass man neue Freundschaften knüpfen kann, sondern auch sehr schön ist, um sich während der Zeit in den Einsatzstellen auszutauschen.
Ich bin nun seit etwa 3,5 Monaten hier im TSV Klausdorf in meiner Einsatzstelle und konnte schon sehr viele neue Leute kennen lernen, die alle wirklich super lieb sind. Ich hatte vor ein paar Wochen die Möglichkeit an einer Vorstandssitzung teil zu nehmen, was sehr spannend war. Ich konnte die einzelnen Vorstandsmitglieder kennen lernen und mitbekommen, was es im Verein alles zu tun gibt, weil ich die Seite kennenlernen durfte, die man sonst als Sportler nicht kennt.
Während der Zeit in der Geschäftsstelle kamen und kommen immer neue Aufgaben auf mich zu. Eine Aufgabe, die mich nicht nur in der Geschäftsstelle, sondern auch privat weitergebracht hat, ist das Beantworten des Geschäftstelefons. Bisher war das Telefonieren mit anderen Menschen immer etwas, dass ich gerne vor mir hergeschoben habe. Da ich aber nun auch in der Geschäftsstelle an das Telefon gehe, fällt es mir immer leichter mit anderen Menschen zu telefonieren.
Update 2
Was ich zuletzt gelernt habe, war es neue Mitgliedschaftsanträge zu bearbeiten, was auch super spannend ist, weil man direkt sieht, was man gemacht hat. Danach war ich Mitte November und Anfang Dezember für je eine Woche in Malente zur Übungsleiter C Lizenz Kompaktausbildung. Dort habe ich nicht nur gelernt, wie man die Trainingseinheiten für die verschiedenen Altersgruppen richtig gestaltet und worauf man achten sollte, sondern auch, viele neue Spiele kennen gelernt, die ich mir für die Zeit hier im Verein notiert habe. Am spannendsten war es, die Spiele und auch andere Sportarten selbst auszuprobieren. Zum einen, weil man das Ganze aus Sicht der Teilnehmenden erleben konnte, zum anderen hat es uns viel Mut und Selbstbewusstsein gegeben, weil man sich bei manchen Dingen echt bescheuert gefühlt hat. Ein ebenfalls großer Teil der Lizenz Ausbildung war es, selbst vor der Gruppe zu stehen und das Anleiten zu üben, wobei wir auch immer Feedback von der Gruppe und unseren Teamern bekommen haben, um das Bestmögliche aus jedem von uns herauszuholen.
Update 3
In der Zeit zwischen der Lizenzprüfung und der zweiten Ausbildungswoche hatten wir Lizenzteilnehmenden ein paar Aufgaben, die wir während der Arbeitszeiten erledigen sollten. Das habe ich in der Bürozeit neben den anderen Büroaufgaben erledigt und nachmittags wie sonst bei den Trainingseinheiten geholfen. Die Übungsleitungen haben mir dabei öfter die Möglichkeit gegeben, in die Rolle der Übungsleitung reinzuschnuppern und die eine oder andere Aufgabe zu übernehmen. Das hat mir auch Sicherheit für die Prüfung gegeben, welche ich Ende des Jahres kurz vor meinem Urlaub abgelegt und zum Glück auch bestanden habe.
Nach dem Urlaub kam ich wie gewohnt zurück in meine Einsatzstelle und hab dort wie üblich im Büro geholfen und die Übungsleiter unterstützt. Die Arbeit im Büro macht mir am Meisten Spaß, weil ich es super spannend zu sehen finde, was es in einem Verein, wie diesem alles zu tun gibt.
Da ich in meiner Seminargruppe, mit der ich die Pflichtseminare absolviere, ins Sprecherteam gewählt wurde, bin ich an bestimmten Tagen des Jahres nicht hier im Verein. An diesen Tagen treffe ich mich mit den anderen Sprecher*innen aus meiner und den anderen 3 Seminargruppen, um gemeinsame Projekte zu planen. Da wir uns alle natürlich auch bereit erklärt haben, teil des diesjährigen Sprecherteams zu werden, haben wir viele Ideen, die wir unter einen Hut bekommen müssen. Wir sind 8 Sprecher*innen und 3 Vertreter. Dazu steht uns auch eine Referentin der Sportjugend zur Verfügung, um bei fragen zu helfen. Damit auch viele Projekte umgesetzt werden können, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Ich bin in der Merch Gruppe gelandet, in der wir unseren Jahrgangsmerch entwerfen und uns um dessen Bestellung kümmern. Das Ganze macht mir super viel Spaß, weil ich es mag, kreativ zu werden und die Ideen zu Designen.