Neues aus dem Vorstand

Der Vorstand informiert

Fairness geht vor

 

In den letzten Tagen und Wochen häufen sich Anrufe in der Geschäftsstelle, die sich nicht nur kritisch zu Organisationsproblemen äußern, sondern sich gegenüber unseren dortigen Mitarbeiterinnen auch unfreundlich, ungeduldig, z.T. sogar verbal aggressiv verhalten.

Unabhängig einmal von der Frage, ob diese Kritik im Einzelnen überhaupt berechtigt ist, ist ein derartiges Verhalten absolut inakzeptabel! Mitglieder in einem Sportverein oder auch solche, die es werden wollen, haben sich an allgemeingültige Spielregeln zu halten. Hierzu zählt insbesondere ein fairer, grundsätzlich freundlicher und respektvoller Umgang miteinander.

Ich weiß, dass sich unsere Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle im Auftrag unseres Vorstandes jeden Tag redlich darum bemühen, den Organisationsaufwand, den ein Verein mit 2300 Mitgliedern in 16 Abteilungen mit sich bringt, zu „stemmen“. Das schließt z.T. auch Überstunden am Wochenende mit ein. Dabei mögen auch Fehler passieren. Das ist allzu menschlich, aber es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Bedingungen für die Organisation in letzter Zeit nicht leichter geworden sind.

 

Beispiele:

 

1. Durch Corona, durch die Schließung der Schwimmhalle in Laboe und letztlich auch durch die Schließung des Freibades im OT Raisdorf in diesem Sommer ist die Liste der Kinder, die beim TSV Klausdorf schwimmen lernen wollen, immer länger geworden und damit auch der Druck auf den Verein, dies so zu organisieren, dass wir möglichst viele Kinder in den Kursen unterbringen können. Erstmalig wurden deshalb in diesem Jahr auch Kurse in den Sommerferien angeboten.

 

2. Jedermann dürfte registriert haben, dass sich die Regeln zur Bekämpfung der Corona Pandemie häufig verändern. Dies bedeutet für den Verein, dass auch er seine Hygiene-Regeln zum Teil auch sehr kurzfristig ändern und darüber alle Abteilungsleiter, Trainer und Sportler informieren muss.

 

3. Die Sportstätten befinden sich im Eigentum der Stadt Schwentinental. Sie entscheidet, wer zu welchem Zeitpunkt die Sportstätten benutzen darf oder auch nicht. Wenn wir als Verein über Veränderungen der Nutzungspläne nicht oder erst sehr spät informiert werden, dann sind wir auch nicht dazu in der Lage, diese Informationen zeitnah an die Sportler*innen weiterzugeben.,

 

Als Vorstand suchen wir den Kontakt mit der Verwaltung und können nur darauf hoffen, dass sich die zukünftige Zusammenarbeit, insbesondere auch die Kommunikation wieder verbessert.

All dies sollte jeder bedenken, wenn er meint, seinen Ärger und Frust bei unseren Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle ablassen zu können.

 

Wir meinen: Fairness geht vor!

 

Dietmar Luckau

(1. Vorsitzender)

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