DER VORSTAND INFORMIERT

Rede vom 31.05.2022 - Ausschusssitzung für Sport, Jugend und Soziales

 

Im Namen und in Absprache mit dem RTSV möchte ich für beide Vereine folgende Erklärung abgeben:

 

Sie sind der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales und damit unser erster politischer Ansprechpartner. Wir als Sportvereine sind die Institution, die Jugend- und Sozialarbeit betreiben und die durch den Sport Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern und stärken.

Von daher sind sie unser natürlicher Verbündeter und wir ihrer.

Aus diesem Grund ist es für uns unverständlich, dass es ihnen in der Vergangenheit kaum gelungen ist, die Interessen des Sports in ihren Fraktionen durchzusetzen und sie dadurch mehrheitsfähig in der Stadtvertretung wurden.

So ist in den Vereinen der Eindruck entstanden, dass sich in Sachen Sportpolitik in den letzten Jahren in Schwentinental nichts bewegt. Im Gegenteil, einerseits werden die vorhandenen Sportstätten immer älter und reparaturanfälliger, andererseits wird auf die veränderte Bevölkerungsstruktur nicht reagiert, indem sie sich beispielsweise die Frage stellen, wieviel Sportstätten braucht eine Stadt wie Schwentinental eigentlich und wie müssten die im Jahr 2022 ausgestattet sein?

Ich hatte an dieser Stelle schon mehrfach betont, dass die steigende Anzahl an benötigten Kita-Plätzen und die Ausweitung der Schulen bedeuten, dass die gleichen Kinder auch in die Sportvereine streben und wir als Sportvereine deren Betreuung übernehmen.

Um dies aber auch zukünftig leisten zu können, braucht es zwei Dinge:

  1. Wir müssen als Vereine genügend Ehrenamtliche, Trainer und Übungsleiter finden, was an sich schon eine große Herausforderung darstellt und
  2. Wir brauchen genügend funktionsfähige Sportstätten, die wir ohne ihre Hilfe und Unterstützung nicht in ausreichendem Maße bereitstellen können.

Von daher begrüßen wir es ausdrücklich, dass sie sich heute ein Bild von den Sportanlagen im OT Raisdorf gemacht haben und dies auch vor ihrer nächsten Sitzung im OT Klausdorf tun wollen.

Sie und wir arbeiten für das gleiche Klientel und deshalb macht es Sinn, gemeinsam einen Plan zu entwerfen, der einerseits den Sport und seine Vereine stärkt und anderseits die Stadt finanziell nicht überfordert.

Wir sind davon überzeugt, dass dies möglich ist, wenn man beispielsweise alle Fördermöglichkeiten kennt und sie auch nutzt oder versucht, die Schwentinentaler Unternehmen als Sponsoren oder auch Investoren mit ins Boot zu holen.

Was wir definitiv nicht brauchen, sind die Verbreitung von Fake-News, das Pflegen von Vorurteilen oder die eigenen Befindlichkeiten wichtiger zu nehmen als unsere Aufgaben.

 

Lassen sie uns die Dinge motiviert und konstruktiv gemeinsam angehen. Wir laden alle Fraktionen dazu ein. Zum Wohle der großen und kleinen Einwohner in unserer Stadt.

 

Dietmar Luckau

1. Vorsitzender

 

 

 

 

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