Eine rege Diskussion: Delegiertenversammlung vs. Mitgliederversammlung
Ist die Delegiertenversammlung der traditionellen Form einer Mitgliederversammlung überlegen?
Ist die Delegiertenversammlung weniger demokratisch und ist die Mitgliederversammlung das Maß aller Dinge?
Wie will der Verein in die Zukunft gehen?
Wie soll der Verein repräsentiert werden?
Wie können wir junge Mitglieder stärker einbinden?
Eine Menge Fragen ergaben sich aus den Satzungsänderungsvorschlägen des Vorstandes. Was folgte war eine lebhafte Diskussion, wie wir sie bisher nicht sehr häufig auf unseren Versammlungen erlebten.
Eine Lehre war: So kann aus einer drögen Satzungsdiskussion eine interessante und lebhafte Auseinandersetzung über demokratische Spielregeln und eine akzeptierte Einbindung unserer Vereinsmitglieder in die Entscheidungsprozesse des Vereins werden. Natürlich ist es nie die Absicht des Vorstandes gewesen, Mitglieder aus den Diskussionsprozessen ausschließen und ja, vielleicht haben die Kritiker einer Delegiertenversammlung recht, vielleicht lässt sich die Repräsentanz der Sparten nicht erzwingen. Dennoch, das Ergebnis der Diskussion war: Lasst es uns mal versuchen! Der Vorschlag des Vorstandes für eine neue Satzung wurde mit einer Mehrheit von knapp 85 % der abgegebenen Stimmen angenommen.
In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende Dietmar Luckau auf eine Reihe von Problemen ein, die sich im abgelaufenen Jahr in der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Stadtvertretern ergeben haben. Er benannte insbesondere die Schwierigkeiten zwischen Verein, Schule und Politik mit der Bewegungsbaustelle für die ganz Kleinen, die jetzt von der Schulturnhalle in die Schwentinehalle umziehen muss und die daraus erwachsende Notwendigkeit, die Bühnenteile und Stühle, die seit Jahren in der kleinen Schwentinehalle dem Sport im Wege stehen, daraus zu entfernen. Lob sprach er insbesondere gegenüber Frau Ruppin und Herrn Kemper aus, die bei auftauchenden Problemen sehr konstruktiv und mit großem Engagement bei der Lösung mitgearbeitet haben.
Im vergangenen Jahr wurde der Kunstrasenplatz neu umzäunt. Da bislang kein Bolzplatz als Ersatz geschaffen wurde, schlägt der Vorstand vor, den kleinen Kunstrasenplatz außerhalb des Trainingsbetriebes für die Allgemeinheit freizugeben. Im Zusammenhang mit den Sparten erwähnt Dietmar Luckau, dass die Laufbahn im Stadion aufgrund ihres sehr schlechten Zustandes in nächster Zeit komplett erneuert werden müsse. Darüber hinaus sei es erforderlich, am Kanugelände zur Verkehrssicherung einen Baumschnitt vorzunehmen.
Positiv zu bewerten ist, dass sich die Mitgliederzahl bei knapp unter 2.500 stabilisiert hat, als negatives Ereignis muss leider die Auflösung der Volleyballsparte, die Marianne Hill aufgebaut und viele Jahre mit großem Engagement geführt hat, vermeldet werden.
Was war sonst noch wichtig? Der Vorstand wurde neu zusammengesetzt. Neben der Wiederwahl des bisherigen ersten Vorsitzenden Dietmar Luckau wurde auch Florian Schiedel wieder in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Thorsten Ehrig als technischer Leiter sowie Dirk Baumann als Beisitzer. Neu im Vorstand sind Jürgen Müller als Pressesprecher und Johannes Weißbach als Beisitzer.

Was wäre eine Mitgliederversammlung ohne die Ehrungen:

Ehrungen 2019
Sportler des Jahres 2018 ist der Stabhochspringer Jendrik Wulf (Bild Mitte) aus der Leichtathletikabteilung.
Sportlerin des Jahres 2018 ist Sandra Kahlke (leider nicht auf dem Bild) aus der Sparte Frauen- und Mädchenfußball.
Mannschaft des Jahres 2018 sind die Oberliga-Basketballer.

Die folgenden 22 Mitglieder wurden für 25jährige Vereinszugehörigkeit geehrt:
Uwe Pahl, Sieglinde Büchner, Udo Carstens, Marianne Hamer-Carstens, Mirja Katinka Carstens, Janne Toisha Carstens, Lea Philine Carstens, Bernd Petersen, Brigitte Siedschlag, Alfio Porceddu, Uta Weber, Karin Brocks, Regine Weßler, Dr. Jürgen Müller, Elke Oldenburger, Gerrit Morten Oldenburger, Manuela Geelhaar, Karen Zabel, Niklas Zabel, Lena Annmarie Zabel, Caroline Schlüter-Streufert, Thomas Ruh.

8 Mitglieder sind bereits 40 Jahre im Verein:
Manfred Preußer, Nils Rating, Ingrid Rating, Uwe Janz, Angelika Janz, Ingo Reimers,
Kurt von Malottki, Mario Gosch.

Weitere 6 Mitglieder halten dem Verein seit 50 Jahren die Treue:
Reinhold Prellwitz, Christa Esemann, Karin Wieck, Carmen Lässig, Andre Bahn,
Bernd Schröder.

60 Jahre im Verein ist
Erich Holzhüter

und

Carl Schütt sowie unser Ehrenmitglied Eckhard Franck
sind seit nunmehr 70 Jahren Vereinsmitglied.

 

 

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