Der Sommer steht vor der Tür. Zeit daran zu erinnern, dass der Aufenthalt in der Sonne nicht immer ungetrübt ist. Gerade bei Sportarten wie Fußball und Leichtathletik, die viele Stunden Training und Wettkampf auf dem Außengelände erfordern, muss man unbedingt an Sonnenschutz denken, denn die ultraviolette (UV) Strahlung der Sonne kann die Erbsubstanz in den Hautzellen verändern und auch zerstören. Die Folgen können viele Jahre später durch ein hohes Risiko für Hautkrebs sichtbar werden. Gefährdet sind hierbei insbesondere Kinder und Jugendliche, die noch nach vielen, mitunter 40 Jahren, eine solche schwerwiegende Erkrankung ausprägen können.

Sonnencreme ist dabei nur ein Mittel der Wahl, zwar nicht schlecht aber auch nicht optimal. Besseren Schutz bieten Kleidung inclusive einer Mütze und nicht zuletzt und als bestes Mittel - sofern möglich - der Aufenthalt im Schatten unter einem Sonnenschutz. Zwar ist die Hautbräunung - in Maßen - ein natürlicher Schutz gegen Sonneneinstrahlung, gegen die erbsubstanzverändernde Wirkung der UV-Strahlung schützt aber auch sie nicht.
Übrigens: Sonnenbrand ist kein Ausweis eines besonders ausgiebigen und „gesunden“ Sonnenbades sondern bereits ein erster ernstzunehmender Risikofaktor für gravierende Hautschädigungen. Er ist daher unbedingt zu vermeiden, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
Hält man die entsprechenden Schutzvorkehrungen ein, ist der Sport im Sommer ein wahrlich ungetrübtes Vergnügen.
Jürgen Müller

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