In der zweiten Aprilhälfte kam der TSV-Vorstand zu Gesprächen mit Vertretern der Schwentinentaler Parteien und Wählervereinigungen zusammen. Ziel der Gespräche war es, Antworten zu wichtigen, den TSV betreffenden Fragen und Problemen zu bekommen. Im Wesentlichen handelte es sich um folgende Themen :

- die unbefriedigende Situation in der kleinen Schwentinehalle in Bezug auf die Lagerung von Mobiliar,
- die jeweilige Stellung zum Pachtvertrag/Nutzungsvertrag für unser Kanugelände,
- die Umsetzung unseres Kunstrasenprojektes,
- die Regelungen zur Nutzung der Schwentinentaler Sportstätten,
- die Möglichkeiten der Erstellung eines Sportentwicklungsplanes für Schwentinental.

An den getrennten Gesprächen nahmen folgende Parteienvertreter teil:

- SWG: SWG-Vorsitzender und Stadtvertreter Herbert Steenbock, Stadtvertreter Rainer Martens,
- Bündnis 90/ Die Grünen: Stadtvertreter Dr. Gerhard Kockläuner,
- SPD: Sportausschussvorsitzender Bernd Petersen, Kulturausschussvorsitzende Monika Vogt,
- FDP: Stadtvertreter Jan Voigt,
- CDU: Sportpolitischer Sprecher der CDU und stellv. Bürgervorsteher Carsten Delle.

Situation in der kleinen Schwentinehalle in Bezug auf die Lagerung von Mobiliar
Alle Beteiligten stimmten dem TSV zu, dass die Situation in der kleinen Halle in Bezug auf die Lagerung des Mobiliars nicht zufrieden stellend und verbesserungsbedürftig sei. Es wurde auf den Beschluss der Stadtvertretung verwiesen, der die Nutzung der kleinen Halle als Veranstaltungsort für Kulturveranstaltungen vorsieht. Dem steht auch der TSV nicht im Weg. Allerdings beinhalte der Beschluss, so die Meinung der Stadtverwaltung, den Zustand der kleinen Halle von vor der Renovierung wieder herzustellen. Aus Sicht des TSV ist das schon aus dem Grund nicht möglich, da sich durch die Hallensanierung die räumliche Situation verändert hat (höhere Decke, besseres Licht).
Der TSV wies außerdem darauf hin, dass die verbesserten Nutzungsmöglichkeiten nur durch einen erhöhten finanziellen Aufwand ermöglicht wurden. Die Lagerung von Mobiliar in der Halle führt nun aber nicht zu einer besseren Auslastung, im Gegenteil, die zusätzlichen Kosten wären somit umsonst. Eine teurere Lagerung von Mobiliar ist kaum vorstellbar.
Der TSV machte den Vorschlag, einen einfachen Seecontainer aufstellen zu lassen, der als Lagerraum für einen Teil der Tische und Stühle sowie insbesondere für die sperrigen Bühnenteile dienen könne. Die SWG versprach, die Situation im Sinne des TSV zu überdenken und intern zu besprechen. Die Grünen, die SPD, die FDP und die CDU sagten uns Unterstützung zu, letztere aber mit dem Zusatz, dass eine schnelle und unkomplizierte Überführung der Tische und Stühle in die Halle gewährleistet sein müsse. Wir werden nun mit der Stadt besprechen, wie die Situation bis spätestens Herbst zu verbessern ist.

Pachtvertrag/Nutzungsvertrag für das Wiesengrundstück auf dem Kanugelände
Nachdem der TSV und die Interessengemeinschaft Boule eine Einigung über die Aufstellung eines Geräteschuppens erzielt haben, erinnerte der Vorstand an das Versprechen des SWG-Stadtverordneten Gerd Dieckmann, der als Mittler zwischen der IG Boule und dem TSV eine Einigung befördert hat, sich für die uneingeschränkte Verlängerung des Pachtvertrages einsetzen zu wollen. Hierzu erhofft sich der TSV nicht nur die Unterstützung der SWG-Fraktion sondern wir wünschen und erwarten auch die Unterstützung aller anderen Fraktionen und Parteien im Stadtparlament.
Am 5. Mai steht der Antrag erneut im Sportausschuss zur Abstimmung, allerdings mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Jahresende. Der TSV hat gegenüber dem Sportausschussvorsitzenden deutlich gemacht, dass aus Sicht des Vereins nur eine dauerhafte Pachtvertragsverlängerung, entsprechend der bebauten Parzelle sinnvoll erscheint.

Am 5. Mai werden wir sehen, wer unsere Auffassung unterstützt.

Umsetzung unseres Kunstrasenprojektes
Das Projekt Kunstrasenplatz wurde nur am Rande angesprochen, da der TSV noch keine abschließende Kostenschätzung hat. SPD und SWG haben den positiven Tendenzbeschluss des Sportausschusses vom Dezember 2010 auf den Weg gebracht. FDP und Grüne unterstützen den Tendenzbeschluss ebenfalls. Für die CDU, so Herr Delle, steht die Finanzierbarkeit bzw. die Finanzlage der Stadt im Vordergrund. Aus heutiger Sicht sieht er Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Projektes.
Der Vorstand informierte darüber hinaus auch über Vorstellungen, die Skateranlage möglicherweise in das Projekt zu integrieren. Hierzu müsste es aber zeitnah Gespräche zwischen Stadtvertretern und dem TSV geben, da die vom TSV in Auftrag gegebene Planung vor dem Abschluss steht.

Regelungen zur Nutzung der Schwentinentaler Sportstätten
Einmal mehr wurde an die Aussage des Sportausschussvorsitzenden erinnert, dass alle Schwentinentaler Sportstätten für alle Schwentinentaler Vereine nutzbar sein sollten. Der TSV erläuterte den Parteienvertretern die Schwierigkeiten, die sich in der praktischen Umsetzung ergeben und dass nach unserer Auffassung die Stadt hier regulierend eingreifen müsse.
Es war seitens der politischen Vertreter erkennbar, sich in diese Angelegenheit nicht mit Vorschlägen einmischen zu wollen.

Jürgen Müller & Dietmar Luckau

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