Zur Klärung verschiedener Punkte traf sich der TSV-Vorstand am 6. Januar mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Ein wesentlicher Punkt des Gesprächs war die Situation in der Kleinen Schwentinehalle. Der von den Stadtgremien gefasste Beschluss, die Kleine Schwentinehalle weiterhin als Mehrzweckhalle zu nutzen, beinhalte nach Auffassung der Stadt wie offenbar auch der Stadtvertreter die Lagerung von Tischen und Stühlen in der Schwentinehalle (nach dem Motto: „Die Tische und Stühle standen schon immer in der Halle").

Der TSV sieht das anders. Selbstverständlich haben wir nie in Frage gestellt, die Kleine Schwentinehalle auch als Mehrzweckhalle zu nutzen, insoweit stimmen wir mit den städtischen Gremien überein. Jedoch darf der Beschluss nach unserer Auffassung keineswegs eine Lagerung von Tischen und Stühlen in der Halle beinhalten. Die Stadtverwaltung sieht sich aber an die Interpretation der Stadtvertretung gebunden und daher im Moment keine Möglichkeit der Auslagerung.

Für den TSV ist das insofern ärgerlich, da wir seinerzeit - übrigens auf Anforderung der Stadt - unsere Vorstellungen zur weiteren sportlichen Nutzung der kleinen Halle gegenüber den Gremien dargelegt haben. Diesem Ansinnen wurde auch, ausweislich der entsprechenden Ausschussprotokolle, gefolgt - so dachten wir. Durch die Nutzung der kompletten Halle hätten wir unsere prekäre Hallensituation etwas verbessern können, Tischtennis wäre vollständig umgezogen und die Judokas hätten ihre Turniere ohne Einschränkungen in der kleinen Halle durchführen können. Das hätte die Belegungssituation in der Großen Schwentinehalle leicht entspannt.

Wir werden uns im laufenden Jahr genau ansehen, wie häufig Tische und Stühle in der Halle benötigt werden, und uns bemühen, mit den Stadtvertretern über das Thema noch mal zu reden. Im Interesse des Sports müssen wir versuchen, das Problem irgendwie zu lösen und eine einvernehmliche Lösung zu finden. Darüber werden wir an dieser Stelle regelmäßig berichten.

Jürgen Müller

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